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DruckenVeröffentlicht am 09.01.2009 von Achim Broß

Fachartikel

Weiblicher Fachkräftenachwuchs im Mittelstand

Nach wie vor gibt es zu wenig Absolventinnen technischer Studiengänge, die sich für eine Karriere in der Wirtschaft entscheiden. Dies gilt insbesondere für den Mittelstand.

Nach wie vor gibt es zu wenig Absolventinnen technischer Studiengänge, die sich für eine Karriere in der Wirtschaft entscheiden. Dies gilt insbesondere für den Mittelstand. Die Dokumentation des Workshops “Weiblicher Fachkräftenachwuchs für den Mittelstand - Neue Konzepte für Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft?” (> 10 MB) stellt die besten Konzepte, Projekte und Ideen der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) vor, um einen neuen Anschub für mehr Kooperationen zwischen Wirtschaft und Hochschulen zu schaffen und diese als Standortvorteil zu nutzen.
Der Schwerpunkt der Dokumentation liegt auf mittelständischen, insbesondere familiengeführten Unternehmen in der Region OWL. Sie macht deutlich, dass, wenn OWL eine attraktive Region für junge gut qualifizierte Fachkräfte sein will, dieses wesentlich stärker als bislang nach außen kommuniziert werden muss.

Der Workshop fand am 27. Mai 2008 in der Fachhochschule Bielefeld statt. Ziel war es, einen breiteren Erfahrungsaustausch von Technikunternehmen zu Strategien für den weiblichen Nachwuchs in Hinblick auf wirksame, ganzheitliche Maßnahmen zu initiieren. Auch Organisationen junger Unternehmerinnen und Unternehmer und Managerinnen und Manager wurden einbezogen. Es diskutierten rund fünfzig Teilnehmende aus Unternehmen, Hochschulen und aus Wirtschafts- und Technikverbänden sowie Studierende.

Die Region Ostwestfalen-Lippe verfügt über einen erheblichen Anteil mittelständischer familiengeführter Unternehmen und Unternehmensverbünde, die sich in großer Zahl schon seit längerem gemeinsam mit der Industrie mit erfolgreichen Maßnahmen für den Nachwuchs engagieren. Die Dokumentation zeigt Ansätze auf, wie diese Stärken insbesondere für qualifizierte weibliche Fachkräfte herausgearbeitet werden können und wie die Anziehungskraft der Region für diese Zielgruppe im Zusammenspiel von Unternehmen und Hochschulen in die Öffentlichkeit getragen werden kann. Es ist nicht ausreichend, wenn einzelne Initiativen etwas tun, diese Ansätze aber nicht auf einer gemeinsamen Plattform zusammenkommen.

Die Ideen und Handlungsvorschläge im Einzelnen werden entsprechend den Handlungsfeldern \\\"Initiativen für den Fachkräftenachwuchs in OWL: Eine Chance für mehr Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen?\\\", \\\"Braucht die Personalrekrutierung spezielle Instrumente für den weiblichen Nachwuchs?\\\" und \\\"Kompetenz zur Gewinnung weiblicher Fachkräfte als Standortvorteil - Modellregion OWL\\\" zusammengefasst. Veranstalter des Workshops war das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. (Kontakt) im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Workshop baute auf der vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Auftrag gegebenen Studie \\\"Zeit, dass sich was dreht - Technik ist auch weiblich\\\" auf, die vom Kompetenzzentrum durchgeführt wurde. Die Studie identifiziert erfolgreiche Projekte in NRW, die zeigen wie das Image von technischen Ausbildungen und Berufen wirksam verändert werden kann. Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Ruhrgebiet. (Quelle: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit)
Bisherige Meinungen zu dem Beitrag:
Bewertungsschnitt: 5,00 von 10 Punkten / Anzahl der Bewertungen (nur angemeldete Nutzer): 1
21.01.2009 12:33:34


Na das wurde aber auch Zeit
14.01.2009 08:24:30


Gibt es diese Nachricht nicht jedes Jahr wieder? So gesehen gibt es ja bald mehr weibliche als männliche Manager
14.01.2009 10:56:24
Reiner Fakeman
Düsseldorf
Das wundert mich aber. Gerade der Mittelstand ist doch häufig viel frauenfreundlicher als große Konzerne, in denen Old-Boys-Netzwerke viel stärker ausgeprägt sind. Wenn sich Frauen nicht für den Mittelstand interessieren, dann liegt das vielleicht eher an der schlechten Bezahlung. Frauen verdienen ohnehin weniger als Männer, und der Mittelstand zahlt schlechter als Konzerne. Unterm Strich lohnt sich das für die Frauen also vielleicht gar nicht mehr.

Hinzu kommt, dass noch immer viele junge Frauen in typische Frauenberufe streben - vor allem ins Marketing. Technik interessiert die wenigsten. Das kann der Mittelstand allein nicht beheben. Da sind die Branchen insgesamt aufgefordert!
14.01.2009 11:09:43
Anonym

fakeman, der alte frauenversteher! labert hier auch wieder rum, als hätte er ahnung von frauen. dabei ist er schwul.
14.01.2009 21:10:48
Werner Körber

@Reiner F

Ich halte es da wie Sie. Verwundert bin ich jedoch nur über die Tatsache, dass sich diese Statistik tatsächlich jedes Jahr wiederholt.

@Anonym

Interessante Wortwahl.
15.02.2009 23:04:24
Gudrun Niendorf

Ich muss mich doch etwas wundern über die Beiträge hier. Nur Männer in der Diskussion …
und was für tiefsinnige Beiträge …Ist es nicht genau das, was in Bezug auf Chancen jegliche Entwicklung verhindert?
Es gibt im Übrigen auch genügend männliche Wesen, die an Schulen besser ausgebildet werden sollten, um stark fürs Leben zu werden und u.a. rhetorisch ausdrucksvoll.

Ich werde mich jetzt mal zuerst über die angebotenen Maßnahmen informieren, empfehle den Herrn der Schöpfung das auch.


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